8/21/2008

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8/20/2008

Laubhüttenfest

Das Laubhüttenfest war die letzte Feier der Erntezeit bzw. des Jahres und wurde vom 15. Tag bis zum 22. des 7. Monats im Kirchenjahr gehalten (3. Mose 23, 34-36).Das Laubhüttenfest wurde zur alt- und neutestamentlichen Zeit sowohl von Jesus bei seinem ersten Kommen als auch von seinen Aposteln nach der Lehre Jesu Christi gefeiert. So hält auch die Kirchengemeinde Gottes, die von der Wiederkunft Christi Ahnsahnghong in seinem Glaubenssatz unterwiesen wurde, im letzten Zeitabschnitt der Welt das Laubhüttenfest, das allerletze im Jahr. Ahnsahnghong ist der Prophezeiung gemäß zu uns gekommen und hat das zerstörte Zion wieder aufgebaut und alle Jahresfeste noch einmal eingeführt. Die Herkunft des LaubhüttenfestsAls Mose mit neuen Gesetzestafeln den Berg Sinai hinabstieg, sprach er zu der ganzen Gemeinde der Israeliten von der Errichtung der Stiftshütte (2. Mose 34, 27-35) und ließ sie vom 15. Tag desselben Monats eine Woche lang ein freiwilliges Opfer für das Heiligtum bringen: Gold, Silber, Leinwand, Holz usw. und mit reichen Baumaterialien das Heilige Zelt herstellen (2. Mose 35, 4-29; 36, 5-7). Jahwe führte das Laubhüttenfest ein und ließ es die Israeliten zum Gedenken an diese Tage von Geschlecht zu Geschlecht feiern, d. h. um der Erinnerung an die siebentägige freiwillige Ablieferung der Werkstoffe für die Stiftshütte willen.Dieses Laubhüttenfest wird auch als das Zeltenfest oder das Zweigengeflechtsfest bezeichnet. Die FestvorschriftenZum Laubhüttenfest ahmte das israelische Volk einen Zeltaufbau nach, errichtete eine Hütte und nahm Palmenzweige, Myrtenzweige oder Bachweiden und sie in den Vorhof des Tempels oder auf die Dächer legte und wohnte sieben Tage lang in großer Freude dort. Und die armen Familien halfen sich gegenseitig und hielten es in Ehren (Neh 8, 9-18; 3. Mose 23, 39-43; 5. Mose 16, 11-15; Sach 14, 15-18). Die Erfüllung der Prophezeiung über das LaubhüttenfestIn der Bibel ist der Baum ein Sinnbild für den Menschen (Jer 5, 14), oder das Baumaterial des Tempels symbolisiert die Gemeinde (Offb 3, 12). Der Gebrauch, in den aus Gras oder Zweigen befehlsmäßig hergerichteten Hütten sieben Tage lang in Freude zu wohnen, und die altertümliche Geschichte über die Stiftshütte, die Mose die Israeliten nach einer siebentätigen reichhaltigen Einsammlung von Baumaterialien vollenden ließ, propezeiten, dass die als Baum und Tempelbaumaterialien versinnblichten 144 000 Gläubigen zusammenkommen und die Evangelisation auf Erden zum Abschluss bringen würden. Wir müssen in dieser Festzeit eine Missionskampagne führen und das Fundament für die Adventbewegung Christi legen, indem wir wie die Einsammlung der Werkstoffe für die Stiftshütte die Gemeindemitglieder, die Baumaterialien für den Tempel, zusammenbringen. Das Versprechen des LaubhüttenfestsIn den Tagen des Laubhüttenfests erleben wir viel Freude, denn Gott gießt den Geist, die göttliche Macht, über uns aus, um die 144 000, die Baumaterialien für den Tempel Jerusalem des Himmels versammeln zu können. Der Prophet Sacharja weissagte dieses Ereignis folgendermaßen:Sach 14, 16-19 Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten. Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über das wird's nicht regnen. Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der HERR alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten. Darin besteht die Sünde der Ägypter und aller Heiden, dass sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.In diesem Bibelzitat sagte Gott ganz eindeutig, dass bei demjenigen, der für die Feier des Laubhüttenfests nicht nach Jerusalem hinaufziehe, kein Regen fallen werde. Der HERR wird die Völker heimsuchen und bestrafen, wenn sie nicht nach Jerusalem zum Laubhüttenfest ziehen. Nichtsdestoweniger behaupten heutezutage viele Menschen, die das Laubhüttenfest nicht halten, dass sie den Geist emfpangen oder den Segen Gottes erhalten hätten, was gar keinen Bezug auf die Bibel hat, sondern eher einem Betrug des Satans und einer plumpen Lüge gleichkommt, worüber wir uns stets im Klaren sein müssten. Gott versprach dem Volk, das das Laubhüttenfest feiert, seinen Heiligen Geist. Auch Jesus nahm ganz eindeutig dazu Stellung und erklärte den Willen Gottes. Joh 7, 37-39 Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.Der Prophet Sacharja sprach, wenn irgend ein Volk das Laubhüttenfest nicht feiere, kein Regen auf dessen Land fallen werde. Und Jesus ließ die Menschen das Laubhüttenfest halten, damit sie den Geist empfangen können.Falls wir die beiden Sprüche miteinander vergleichen, so geht es beim Regen zum Laubhüttenfest im Prophetenbuch Sacharja ums versprochene Ausgießen des Geistes in den Tagen des Laubhüttenfests. So betrachtet, ist der Geist zweifelos der Wille und die Gnade Gottes, die denjenigen, die Pfingsten oder das Laubhüttenfest feiern, widerfahren wird. Und handelt es sich dann bei dem Geist, den die heutigen Menschen ohne die Laubhüttenfestfeier zu erhalten glauben, um irgendeine Art göttliches oder teuflisches Wirken? Der HERR pflegt stets seine Worte genau zu wählen. Wie könnte Gott denn über die Menschen, die das Laubhüttenfest außer Acht lassen, den Geist ausgießen, wenn er nur denjenigen, die auf dieses Fest achten, ihn versprochen hat? Wenn es trotzdem der Fall wäre, dann würde ganz gewiss ein anderer Gott dabei wirksam sein.Im Altertum wussten die Pharisäer und ihre Eiferer den Messias, den sie seit Langem erwarteten, nicht willkommen zu heißen. Ebenso erkennen heutzutage viele Bibelforscher bzw. Theologen die Wahrheit über den zu empfangenden Geist nicht, obwohl sie vom spätregnerischen Ausströmen des Geists überzeugt sind (Jer 8, 7; 3, 3).

Versöhnungstag

Am 10. Tag des 7. Monats ist der große Versöhnungstag. Die einjährige Schuld des Volks Isral wird an diesem Tag vergeben (3. Mose 23, 27). Heutzutage müssen wir auch unbedingt den großen Versöhnungstag halten, um von allen Sünden letzten Jahres erlöst zu werden. Ohne dessen Feier ist die Sündenvergebung unmöglich. Aus diesem Grund hält die Kirchengemeinde Gottes gemäß der Lehre der Wiederkunft Ahnsahnghongs Christi den großen Versöhnungstag als Gedenktag ein.Am großen Versöhnungstag geben Gottes Kinder dem Satan, dem Teufel, ihre Sünden von einem Jahr weiter, weshalb er mit allen Mitteln versuchen wird, sie daran zu hindern. Wir sollten diejenigen, die uns das nur seinem Volk erlaubte Fest nicht feiern lassen, richtig kennen lernen. Die Herkunft des großenVersöhnungstagesNach der Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei lebten die Israeliten 40 Jahre lang in der Wüste. Gott rief Mose zu sich auf den Berg Siani, um ihm für die Führung des großen Volks notwenidge Gesetze zu geben. Der berufene Mose fastete 40 Tage lang und stieg nach dem Empfang der von Gott eigenhändig geschriebenen Zehn Gebote vom Berg Sinai zum Volk herab. Aber das Volk unten im Lager hielt Mose für tot, weil es 40 Tage vergeblich auf seine Rückkehr vom Berg gewartet hatte. Die Israeliten wähnten ihren Führer tot und wünschten sich einen Gott, der sie nach Kanaan führe. Nachdem sie ein gegegossenes Götzenkalb gemacht hatten, setzten sie sich zum Essen und Trinken und danach begannen in lüsterner Götzenehrung einen wilden Tanz um das Kalb.Als Mose den Berg Sinai herunterkam, packte ihn der große Zorn bei diesem unfassbaren Anblick und zerschmetterte die steineren Bundestafeln auf dem Felsboden am Fuß des Berges. Und das auf eine lüsterne Weise angebetete Goldene Kalb wurde eingeschmolzen und zu Pulver verstampft. Mose ließ die Israeliten das mit Wasser vermischte Pulver zu sich nehmen. An diesem Tag wurden 3000 Juden mit dem Schwert getötet. Das bei diesem Vorfall gegen Gott gesündigte Volk Israel bereute ganz aufrichtig seinen Frevel und tat Buße. So gab Gott Mose zum zweiten Mal die Zehn Gebote in die Hände. Der neue Empfang dieser zersplitterten Steintafeln mit Zehn Geboten kam im Grunde einer barmherzigen Versöhnungbereitschaft Gottes gleich, den Israeliten ihre Sünden zu vergeben. Gerade zum Gedenken an diesen Tag, an dem Mose mit neuen Zehn Geboten den Berg Sinai herabstieg, feiern wir jedes Jahr den großen Versöhnungstag (2. Mose 32, 1-35). Der Ritus am großen Versöhnungstag1) Der Bock Asasel ist ein Sinnbild für Satan Wenn wir uns die Vorschriften für den großen Versöhnungstag anschauen, so war der Stier ein Sühneofper für die Hohenpriester und der Bock zur Entsühnung des Volks. Die zwei Böcke für den großen Versöhnungstag wurden jeweils zum anderen Zweck durch das Los entschieden. Der eine Ziegenbock wurde Gott als Sühneopfer dargebracht, und der andere gehörte Asasel und irrte bis zum Tod in der menschenleeren Wüste umher.So wurden die ein Jahr lang begangenen Missetaten des Volks vorübergehend in die Stiftshütte gebracht, und am großen Versöhnungstag übernahm der Bock sie, den man zu Asasel in die Wildnis trieb und dort sterben ließ. Diese Vorgehensweise am großen Versöhnungstag zeigt uns, dass unsere alltäglichen Sünden kurzzeitig bei Christus, dem Sinnbild für die heilige Stiftshütte, und dann zu Satan übergehen, der schließlich in der unbewohnten Wüste Not leidet und des qualvollen Todes stirbt (3. Mose 16, 6-22).Der Tag, an dem der Hohepriester einmal im Jahr allein ins Allerheiligste hineingehtHebr 9, 7 „In den andern Teil (Ins Allerheiligste) aber ging nur "einmal" im Jahr allein der Hohepriester, und das nicht ohne Blut, das er opferte für die unwissentlich begangenen Sünden, die eigenen und die des Volkes.“ Die Prophezeiung über den großen Versöhungstag und dessen ErfüllungProphezeiung: Die Schuld des Volks → wird in die Stiftshütte gebracht → Der Ziegenbock Asasel übernimmt sie am großen Versöhnungstag → Der Ziegenbock Asasel trägt die Schuld in die Wüste und stirbt letzten Edens qualvoll. Die Erfüllung der Prophezeiung: Unsere Schuld → Christus nimmt sie auf sich → Am großen Versöhnungstag übergibt er sie dem Satan, dem Sinnbild für den Ziegenbock Asasel → Der Teufel erträgt in der Hölle Leid und geht für immer zugrunde.

Das Fest des Posaunenblasens

Das Fest des Posaunenblasens findet zu Beginn der lezten Erntezeit für den Getreideanbau im Herbst statt, und das laute Posaunenblasen beruft am ersten Tag des siebenten Monats eine heilige Versammlung ein (3. Mose 23, 24).Die Kirchengemeinde Gottes feiert auf Geheiß des Gottvaters Ahnsahnghong jedes Jahr das Fest des Posaunenblasens als eine ewige Ordnung für herbstliche festliche Veranstaltung und verkündet mit kräftigem Posaunenblasen unerschütterlich die Wiederkunft Christi Ahnsahnghong und göttliche Festzeiten. Der Ursprung vom Fest des PosaunenblasensAls Mose zum zweiten Mal die Zehn Gebote in Empfang nahm und vom Berg Sinai herabstieg, ließ er die Israeliten zehn Tage vor dem Versöhnungstag die Posaunen blasen, um sie alle Jahre an jenen Tag zu erinnern und im vollen Bewusstsein ihrer Sünden zur Beichte zu bringen. Die Juden bekannten ihre im letzten Jahr begangenen Sünden, hielten sich vom Unreinen fern und bereiteten sich im Geist und in der Wahrheit ehfurchtsvoll auf den Versöhnungstag vor. Der Ritus vom Fest des PosaunenblasensDas Fest wurde mit Posaunenblasen zum Gedächtnis gefeiert. Das Volk brachte dem HERRN Feueropfer.3. Mose 23, 23-25 Und der HERR redete mit Mose und sprach: Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine heilige Versammlung. Da sollt ihr keine Arbeit tun und sollt dem HERRN Feueropfer darbringen. Die Prophezeiung übers Posaunenblasenfest und deren ErfüllungJedes Ereignis im AT ist ein Schatten des Künftigen. So prophezeite dieses Fest die Adventbewegung von William Miller zwischen 1834 und 1844. Da vom Posaunenblasenfest bis zum Versöhnungstag zehn Tage sind, die im prophetischen Sinne zehn Jahren (Hes 4, 6) entsprechen, so erfüllte sich die Prophezeiung über das Fest des Posaunenblasens als die Vorbereitung auf den Versöhnungstag am zehnten Tag des siebenten Monats im Kirchenjahr, denn Jesus betrat am 22. Oktober 1844 n. Chr. das innerste Heiligtum des Himmels. Solcherweise treffen ausnahmslos alle Weissagungen über die Jahresfeste in drei Zeitabschnitten ein.Wie die Posaunen auf diesem Fest schmetterten, so kam die Adventbewegung auf, die Erfüllung dessen Prophetie, was wie ein lauter Posaunenklang zu einer starken Forderung nach der intensiven Evangelisation führte. Als alle Gläubigen - angesichts des nahen Zeitpunkts der Erfüllung - vom ersten Tag des siebenten Monats an umso mehr vereint aufs Innigste zu Jesus beteten, erhörte er ihr Gebet und ging am Versöhungstag, dem 22. Oktober 1844 bzw. zehnten Tag des siebenten Monats, in das himmlische Heiligtum hinein. Die damalige Adventbewegung William Millers diente bloß dazu, den Willen Gottes zu verwirklichen. Falls wir die göttliche Zielsetzung nicht wahrnehmenn und seinen Willen nicht tun, dann lässt er die anderen auf eine erstaunliche Weise seinen Plan ausführen. Es steht in der Bibel geschrieben:Lk 19, 37-40 Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.Daher wurde die Prophezeiung über das Fest des Posaunenblasens erfüllt, obwohl sich die Menschen ihrer Adventbewegung nicht bewusst waren. Folglich steigen unsere Gebete wie ein Weihrauch vor Gott hinauf (Offb 8, 3-4), der uns als Antwort auf unsere Bitten mit seiner wertvollen Gnade segnen wird, wenn wir alle in Eintracht dieses Fest feiern und ab diesem Feiertag bis zum Versöhnungstag aufs Herzinnigste zu ihm beten.

Wochenfest

Das Wochenfest wurde in der neutestamentlichen Zeit in Pfingsten umbenannt und am 50. Tag gefeiert, gezählt vom Tag nach dem Sabbat, an dem die Israeliten dem HERRN die erste Gerstengarbe als Schwingopfer brachten (vom Fest der Erstlingsgarben an). Diese Festzeit bezeichnet man als das Wochenfest, weil es zwischen dem Fest der Erstlingsgarben, bei dem die erste Gerstengarbe geopfert wird, und Pfingsten sieben Sabbate gibt (3. Mose 23, 15-16). In der ganzen Welt gedenkt einzig und allein die Kirchengemeinde Gottes, die Ahnsahnghong geründet hat, des göttlichen Fests Pfingsten und hält es. Die im finsteren Religionsmittelalter verloren gegangenen Feste des HERRN kann nur Gott wieder einführen. Deshalb müssen wir uns zu der Wiederkunft Christi Ahnshnghong bekennen, der prophezeiungsgemäß zum Wiederherstellen von sieben Festen in drei Zeitabschnitten, erschienen ist, sonst können wir darüber nicht Bescheid wissen noch sie halten. Die Herkunft des WochenfestsErst vierzig Tage später nach dem Überqueren des Roten Meers bestieg Mose zum ersten Mal den Berg Sinai. Dort empfing er alle Anweisungen Gottes und unterrichtete nach dem Absteigen das israelische Volk darüber. Hierauf kletterte Mose nach zehn Tagen, also am 50. Tag nach dem Durchzug durch das Rote Meer, nochmals auf den Berg Sinai hinauf, um die Zehn Gebote wieder in Empfang zu nehmen. Um dieses Bergsteigen zum Entgegenehmen der Zehn Gebote in Erinnerung zu halten, ließ Gott die Israeliten diesen Tag als das Wochenfest würdigen (2. Mose 24, 1-18). Die Prophezeiung über das Wochenfest und deren ErfüllungDie Prophetie über das Wochenfest bzw. Pfingsten wurde an dem Tag erfüllt, an dem Jesus im Anschluss an seine Auferstehung (das Fest der Erstlingsgarben) nach 40 Tagen in den Himmel auffuhr und nach zehn Tagen den Heiligen Geist ausgoß, der einen großen Beitrag zur Auferweckung der Evangelisation des Urchristenms leistete (Apg 2, 1-47).Aber im Laufe der Zeit wurden die Kirchen säkularisiert, wobei sich die Glut des Heiligen Geistes immer mehr abkühlte, sodass Gott ihn letzten Endes wieder zurücknahm, was sich auch bereits bei der Prophezeiung über die Feste gezeigt hatte: Als Mose mit den Zehn Geboten den Berg hinunterlief und das Volk um das Goldene Kalb herumtanzen sah, geriet er in Zorn und zerschmetterte die steineren Gesetzestafeln unten am Berg. Ebenso zog der HERR seinen zu Pfingsten über alle Menschen ausgegossenen Geist zurück, weil die Kirchen nach und nach verweltlicht und blasphemisch wurden.

Erntedankfest der Erstlinge

Am Tag der Auferstehung Jesu gedenkt man der großen Allmacht Gottes in einer Feier. Dieser heilige Tag Gottes wurde im Altertum als der Festtag der Erstlingsgarben bezeichnet und unmitelbar dem Fest der Ungesäuerten Brote folgend am ersten Tag (Sonntag) nach dem Sabbat gefeiert (3. Mose 23, 9-14). Die Kirchengemeinde Gottes, die gewissenhaft alle Lehren der Bibel befolgt, verhält sich nicht wie diejenigen, die nach dem heidnischen Gebrauch an einem nicht bibelfesten Tag die Auferstehung feiern, indem sie gekochte Eier verzehren, sondern am richtigen Auferstehungstag mit dem Brot, das uns die geistigen Augen öffnet. Lasst uns den genauen Tag der Auferstehung, den uns der nach der biblischen Prophezeiung wiedergekommene Christus Ahnsahnghong offenbart hat, in der Bibel feststellen und ihn halten. Die Herkunft des Fests der ErstlingsgarbenDie Israeliten wurden zwar vom ägyptischen Heer verfolgt und erlebten Angst und Schrecken, konnten jedoch unter der Schirmherrschaft Gottes unversehrt durch das Rote Meer gehen. Aber die ihnen nachgefolgte ganze Streitmacht Ägyptens kam im wieder zusammengeschlossenen Roten Meer um, als das Wasser zurückflutete. Gott ließ den Tag, an dem das Volk Israels das Rote Meer überquerte, jedes Jahr zum Gedenken an seine erstaunliche Allmacht feiern, worauf das Fest der Erstlingsgarben zurückzuführen war (2. Mose 14, 26-31). Das Ritual des Fests der ErstlingsgarbenAm Festtag der Erstlingsgarben brachte das israelische Volk die erste Garbe seiner Ernte zu dem Priester, der sie dann für die Israeliten als Schwingopfer vor dem HERRN schwang, nämlich am Tag nach dem Sabbat; dann nahm der HERR sie als Opfergabe und wandte ihnen sein Wohlwollen zu. (3. Mose 23, 9-11).In der neutestamentlichen Zeit gab Jesus an diesem Tag seinen zwei Jüngern, die unterwegs nach Emmaus waren, das Brot der Auferstehung, sodass ihnen die geistigen Augen aufgingen und sie ihn erkennen konnten (Lk 24, 13-35). Die Prophezeiung über das Fest der Erstlingsgarben und deren ErfüllungGott wies die Israeliten an, am Tag nach dem Sabbat die erste Garbe ihrer Gerstenernte als Opfergabe vor Gott zu schwingen.3. Mose 23, 10-12 Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und es aberntet, so sollt ihr die erste Garbe eurer Ernte zu dem Priester bringen. Der soll die Garbe als Schwingopfer schwingen vor dem HERRN, dass sie euch wohlgefällig mache. Das soll aber der Priester tun am Tage nach dem Sabbat.Die hier erwähnte erste Garbe versinnbildlichte Christus. Die erste Garbe (erste Frucht) symbolisierte Christus, der von den Toten als der Erstling der Entschlafenen auferweckt worden war und die Prophezeiung über das Fest der Erstlingsgarben erfüllt hat.1. Kor 15, 20 Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.Da die erste Garbe der Ernte als Opfergabe des Fests der Erstlingsarben am Tag nach dem Sabbat vor dem HERRN geschwungen wurde und die erste Frucht allegorisch Christus darstellte, müsste dann der Auferstehungstag unbedingt der Sonntag (der Tag nach dem Sabbat) sein.Mk 16, 2-6 Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche (Sonntag), sehr früh, als die Sonne aufging. Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür? Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß. Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich. Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.So lag das Fest der Erstlingsgarben dem Fest der Auferstehung zugrunde. Wie das Fest der Erstlingsgarben am Tag nach dem Sabbat gehalten wurde, so handelt es sich um eine folgerichtige Erfüllung der Prophetie, dass die Auferstehung Jesu an einem Sonntag gefeiert wird. Jesus selbst ist die Opfergabe des Fests der Erstlingsgarben, das zu den als ewige Ordnung bestimmten sieben Festen in drei Zeitabschniten gehört, und ist unter den Verstorbenen als der Erstling der Ernte auferstanden.Ma 27, 52-53 Die Gräber taten sich auf und viele Leiber der entschlafenen Heiligen standen auf und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen.Alle damals dank der Evangelisation geretteten Gläubigen wurden zu reifen Körnern der Weinzenernte, und heute sind die rettbaren Gottesfürchtigen die heranreifenden Ähren des Herbstgetreideanbaus in der letzten Erntezeit (2. Mose 23, 16).

Das Fest der ungesäuerten Brote

Das Fest der Ungesäuerten Brote versinnbildlicht das Leiden Christi am Kreuz und wird am 15. Tag des ersten Monats im biblischen Kalender gefeiert (3. Mose 23, 6). Die Kirchengemeinde Gottes hält es nach der Lehre der Wiederkunft Christi Ahnsahnghong. Die Herkunft des Festes der Ungesäuerten BroteDie Israeliten verließen nach der Passahfeier am nächsten Tag Ägypten und mussten bis zum Überqueren des Roten Meeres viel Leid ertragen, worauf das Fest der Ungesäuerten Brote zurückzuführen war. Damals bereute der ägyptische Pharao unmittelbar nach dem Abzug des israelischen Volks seine Nachgebigkeit und bot unter seiner höchstpersönlichen Leitung die ganze Kriegsmacht von 600 Streitwagen und allen Armeeangehörigen auf und jagte ihnen nach, um sie wieder zurückzubringen. Als die Leute von Israel sahen, wie er Pharao mit seinem Heer heranrückte, packte sie die Angst, und sie schrien zum HERRN um Hilfe und begannen sich bei Mose darüber zu beklagen. In dieser Lage ließ Gott Mose mit dem Stab das Rote Meer wie ein Land teilen, sodass die Juden unversehrt das andere Ufer erreichen konnten. Wenn sich allein die Zahl der Männer (Erwachsenen) auf ungefähr 600 000 belaufen hätte, wie viele Frauen und Kinder wären dann unter ihnen gewesen? Aber Gott trennte mit Wolken- und Feuesäule das israelische Volk von der Streitmacht Ägyptens und zögerte die Verfolgung hinaus. Wie nervös und aufgeregt müssten wohl die Flüchtenden in dieser verzweifelten Situation, deren Mühsal und Herzeleid das Fest der Ungesäuerten Brote entstehen ließen, gewesen sein (2. Mose 14, 1-31)? Der Ritus des Fests der Ungesäuerten BroteZur Zeit des Alten Testaments aßen die Israeliten zum Gedenken an diese Drangsal jedes Jahr ungesäuertes Brot bzw. das Brot der Not mit bitteren Kräutern (5. Mose 16, 3), was sinnbildlich das Leiden Jesu am Kreuz darstellte, und Gott gebot in der neutestamentlichen Zeit, mit dem Fasten an diesem Tag an der Passion Christi teilzuhaben.Mk 2, 20 Es wird aber die Zeit kommen, dass der Bräutigam von ihnen genommen wird; dann werden sie fasten, an jenem Tage. Die Prophetie über das Fest der Ungesäuerten Brote und deren.Das Fest der Ungesäuerten Brote ist ein leidvoller Gedenktag und prophezeite das künftige Leiden Christi am Kreuz. „An Land gehen vom Roten Meer" symbolisierte die Auferstehung Jesu, was unserem heutigen Taufvollzug entspricht. Mose führte am Festtag der Ungesäuerten Brote das physische Volk Israels auf die Halbinsel Sinai, und Jesus befreite die geistlichen Israeliten aus dieser sündhaften Welt (ein Sinnbild für Ägypten) in die Wüste des Glaubens, indem er das Kreuz auf sich nahm.Jeder Mensch, der an Gott glaubt und sich taufen lässt, geht durch das Rote Meer und erreicht die Steppe des Glaubens. Wir müssen deshalb dieses Fest der Ungesäuerten Brote feiern, weil wir dabei schon im Voraus unsere künfitige Drangsal erleben und von Gott die Fähigkeit erhalten, die spätere Not und Mühsal ohne Schwierigkeit zu überwinden (Lk 22, 43-44).